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"Cecilienkoog"
Vor 100 Jahren führte das Interesse von Vorlandeigentümer des Desmerciereskooges und des Sophie – Magdalenen – Kooges zu Verhandlungen über die Eindeichung des jetzigen Cecilienkooges. Dabei wurde festgelegt, dass die Kosten der Eindeichung zur einen Hälfte aus privater und zur anderen Hälfte aus staatlicher Hand finanziert werden sollte. Benannt wurde der Koog nach der damaligen Kronprinzessin Cecilie.
Die Bauphase des Deiches, der 400 ha Land umschließen sollte, erstreckte sich über knapp 2 Jahre, vom 1. Oktober 1903 bis 12. Juli 1905.
In dieser Zeit haben zahlreiche Sturmfluten (siehe Bild) die Arbeit am Deich stark behindert. Einen Grossteil der Arbeit wurde durch Menschenhand erbracht. Zeitweise waren bis zu 400 Arbeiter beschäftigt.
Nach dem Deichschluss wurden ab 1906 die Flächen versteigert und im gleichen Jahr noch ackerbaulich genutzt. Viele der neuen Siedler kamen aus der Region Dithmarschen . Von den damaligen 11 landwirtschaftlichen Betrieben gibt es heute noch 7 Vollerwerbsbetriebe im Cecilienkoog die sich auf Getreideanbau mit Schweinehaltung spezialisiert haben. Zu einem dritten Standbein entwickelte sich der Tourismus auf einigen Höfen. Die kurze Entfernung zur Nordsee und die intakte Landwirtschaft ist bei den Touristen sehr beliebt.
Letzte Überflutung vor der Bedeichung nach der Sturmflut Vom 6. April 1904. Hinter dem Deich: Wirtschaft von Christian Martin Petersen, Sophie-Magdalenen-Koog.
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