Aktuelle Berichte & Meldungen

Koogsfest und Kinderfest 2026

06.06.2026

 

Das diesjährige Koogsfest war ein rundum gelungener und stimmungsvoller Abend.

 

Bereits zur Begrüßung sorgte die Blaskapelle Viöl für den passenden musikalischen Rahmen und empfing die Besucher mit schwungvollen Klängen. Der Wehrführer Ingwer Paulsen begrüßte anschließend alle Gäste herzlich.

 

Ein besonderer Programmpunkt waren die Ehrungen verdienter Feuerwehrkameraden. Für ihren langjährigen Einsatz und ihr Engagement zum Wohl der Gemeinschaft wurden mehrere Kameraden ausgezeichnet.

 

 

10 Jahre Dienstzeit:

  • Philipp Jockram
  • Henning Hecker
  • Nis Iver Brodersen

20 Jahre Dienstzeit:

  • Moritz Rabe
  • Holger Petersen

 

30 Jahre Dienstzeit:

  • Kurt Klint Beckmann
  • Wilhelm Hecker
  • Thorsten Ehlers

 


Brandschutzehrenzeichen in Silber am Bande

25 Jahre Dienstzeit:

  • Dag Brodersen
  • Jan Heiner Breckling

 

Beförderung zum Hauptfeuerwehrmann:

 

  • Thorsten Thamsen

Für beste Unterhaltung am Abend sorgte anschließend die Liveband „Top Union“. Mit einem abwechslungsreichen Programm und mitreißender Musik brachte sie alle zum Feiern und begleitete uns bis tief in die Nacht.

 

Das Koogsfest bot damit einmal mehr eine gelungene Mischung aus Gemeinschaft, Tradition und Unterhaltung.

 

 

07.06.2026

 

Am Tag nach dem Koogsfest stand das traditionelle Kinderfest auf dem Programm. Zahlreiche Familien folgten der Einladung und verbrachten gemeinsam einen abwechslungsreichen und fröhlichen Nachmittag.

 

Nach der Begrüßung durch den Wehrführer kamen Gäste, Eltern und Feuerwehrkameraden zunächst bei Kaffee und Kuchen zusammen. Anschließend standen die Kinder im Mittelpunkt: Für die Minis sowie die schulpflichtigen Kinder wurden verschiedene Spiele und Wettbewerbe angeboten, bei denen Geschicklichkeit und Schnelligkeit gefragt waren.

 

Bei der anschließenden Siegerehrung wurden die Leistungen der Kinder gewürdigt. Jedes Kind erhielt ein tolles Geschenk, sodass niemand leer ausging.

 

Auch danach war noch lange nicht Schluss. Beim Colakistenstapeln, Torwandschießen und weiteren offenen Spielangeboten konnten sich die Kinder sowie die Erwachsenen nach Herzenslust austoben. Klassiker wie „Reise nach Jerusalem“, das beliebte Klopapiereinwickeln und ein spannendes Tauziehen sorgten zusätzlich für viel Spaß und gute Stimmung.

 

Für die Feuerwehrkameraden wurde zudem ein Schätzspiel veranstaltet, bei dem es ebenfalls attraktive Preise zu gewinnen gab.

 

Zum Abschluss versammelten sich alle Teilnehmer im traditionellen Abendkreis. Mit dem gemeinsamen Abschiedslied „Ein schöner Land“ klang ein gelungener Tag in geselliger Atmosphäre aus und setzte einen würdigen Schlusspunkt unter das diesjährige Kinderfest.


Kostenfrei Baden in Dagebüll

08.05.2026

 

Die Gemeindevertretung der Gemeinde Reußenköge hat in ihrer letzten Sitzung beschlossen, sich dem von der Gemeinde Dagebüll eingeführten Modell zum freien Eintritt am Badedeich anzuschließen. Damit erhalten alle Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde Reußenköge in dieser Saison kostenfreien Zugang zum Badedeich in Dagebüll. Die Regelung gilt zunächst nur für die laufende Saison. Ob es weitergeht, entscheiden beide Gemeinden später neu. Der Parkplatz „Am Badedeich“ bleibt kostenpflichtig. Wir halten diese Angebot für eine sinnvolle Ergänzung und eine schöne Möglichkeit, den Sommer an der Nordsee zu genießen. Wichtig: Personalausweis nicht vergessen! Ohne Nachweis kein freier Eintritt zum Badedeich in Dagebüll.

 

Text: Anke Dethlefsen, Foto: ©Nordseeküste Nordfriesland I Markus Rohrbacher


Gemeindebrief

01.04.2026

 

Anbei einsehbar ist der Gemeindebrief mit allen Informationen und Voraussetzungen zum Beförderungssystem auf Taxibasis:

 

Neues Beförderungssystem auf Taxibasis 1
Seite 1
Neues Beförderungssystem auf Taxibasis 2
Seite 2
WhatsApp- Kanal Anleitung
Seite 3


Frühjahrsputz in der Gemeinde Reußenköge

21.03.2026

 

Traditionell wird im Frühjahr in den Gemeinden die Landschaft vom herumliegenden Müll befreit. Hierzu melden sich die Bürgerinnen und Bürger nach Aufruf des Bürgermeisters zum gemeinsamen Frühjahrsputz. Nun lebe ich schon eine geraume Zeit in der Gemeinde Reußenköge und war noch nie dabei. In diesem Jahr mache ich aber mit, verpasste mir selbst den Tritt und meldete mich zu der angegebenen Zeit in der Alten Schule. Einer wie der Andere fand sich mit Kindern oder ohne Kinder, mit dem Fahrrad und Anhänger oder einfach nur zu Fuß dort • Bis zu 40 % weniger Heizkosten • Schallisolierend, Feuchtigkeitsabweisen • Wertsteigerung Ihrer Immobilie • Beständige, wirtschaftliche Sanierung • 10 Jahre Langzeitgarantie ein. Die Teilnehmer wurden registriert, bekamen ihre Route zugeteilt, schnappten sich einen blauen Müllsack und dann verschwand eine Armee, bewaffnet mit blauen Säcken hinter einer dicken Nebelwand. Der Bürgermeister rief noch hinterher: „ aber mittags wieder da sein „. Das war dann das Feuer, nicht den Spaziergangschritt einzulegen, sondern einen strammen Marsch mit einem sogenannten Arbeitsschritt vorzulegen. Meine Route folgte entlang dem Außendeich vom Sönke-Nissen-Koog. Wohl eine der längsten, denn kurz vor dem Amsinck-Haus kam mir dann ein Frühjahrsputzer entgegen, der mir zumindest beim Tragen des Müllsacks behilflich sein wollte. Die Tatsache aber war, kaum Müll, dafür aber ein Marsch inklusiv Deich rauf und Deich runter. Ich ließ mir dann Zeit um wenigstens einen halb gefüllten blauen Sack zurückzubringen, denn der Bürgermeister sagte:…“ mittags wieder da sein“. Für mich ist das 12.00 Uhr, und ich war pünktlich, doch alle anderen sahen das nicht so, denn das Klassenzimmer in der Alten Schule war bereits gerammelt voll mit schmatzenden Helferinnen und Helfern. Es gab als Dankeschön eine Art Gulaschkanone, wie im Zeltlager aus meinen jugendlichen Jahren. Fazit: Es war anstrengend sich durch den Nebel zu kämpfen, trotzdem saumäßig gesund und für mich sehr interessant, dies auch mal mitgemacht zu haben. Im Nachhinein ist es sehr erfreulich zu bemerken, dass die Mengen des Wohlstandsmülls der achtlos in die Natur geworfen wird, allgemein im Verhältnis zu früheren Jahren weniger geworden ist. Und im nächsten Jahr mache ich da wieder mit. 

        

Text + Foto von: (YvM)


Brief des Bürgermeisters

10.02.2026

 

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

 

bereits zu Beginn des ersten Monats in 2026 zeigte sich das neue Jahr mit einer seiner schönsten Seiten. Die Gemeinde lag nach längerer Zeit einige Tage unter einer geschlossenen Schneedecke. Ein Anblick, der Fotobegeisterte sowie Jung und Alt zu Aktivitäten in der Natur angeregt hat. Für den Moment waren Herausforderungen und Anforderungen, die jedes neue Jahr zu Beginn im Gepäck hat, noch kein Thema.

 

Trotzdem, liebe Bürgerinnen und Bürger, es ist mir wichtig, sie über Themen aus der Gemeindearbeit zu informieren. Besonders diejenigen, die an der Einwohnerversammlung am 14. Januar 2026 nicht teilnehmen konnten.

 

Sie werden in den nächsten Wochen eine schriftliche Information erhalten, in der die Gemeinde allen Bürgerinnen und Bürgern ab dem Alter von 14 Jahren die Möglichkeit anbietet, für einen kleinen Beitrag sich mit dem Taxi transportieren zu lassen. Ab 2028 wird der „Lüttbus“ eingestellt, deshalb ist es uns wichtig die Mobilität der Einwohner weiterhin zu gewährleisten. Im Einzelnen sind das zum Beispiel ältere Einwohner, die krank oder nicht fahrtüchtig sind, Einwohner die kein Auto haben, Schülerinnen und Schüler, die ab Bahnhof Bredstedt mit dem Schulbus nicht mehr weiterkommen, Jugendliche, die nach einem Discobesuch keinen sicheren Heimweg haben. Erstmalig ist dieses Vorhaben als ein Pilotprojekt zu sehen, weil wir wissen wollen, wie hoch der Bedarf ist.

 

In einer weiteren Planungsphase, in die auch externe Berater mit eingeschaltet sind, überlegt die Gemeinde Gewerbe anzusiedeln. Hierfür ist eine Fläche von 10 ha im Rahmen des Flächennutzungsplanes ins Auge gefasst, die für die Genehmigung und Nutzung als Sonderfläche bereits angemeldet wurde. Ziel ist, vorrangig Betriebe, zum Beispiel auch für erneuerbare Energien anzusiedeln, die in erster Linie aber den Charakter der nordfriesischen Landschaft und auch den Schwerpunkt der Gemeinde, nämlich eine reine Landgemeinde zu sein, nicht überproportional beeinträchtigen. Ein weiteres Kriterium ist, dass der überschüssige Strom unserer Windparks durch diese Maßnahme angemessen verkauft werden kann, denn zu den bereits bestehenden 93 Windmühlen sollen noch 6 Mühlen in 2027 hinzukommen.

 

Als Bürgermeister beschäftige ich mich grundsätzlich immer mit der Frage, wie will ich meine Gemeinde weiterentwickeln? Strukturen zu verändern die sich über Jahre gefestigt haben, und hohe Akzeptanz in der Bevölkerung finden, sind Herausforderungen, die den Alltag der Gemeindearbeit auch maßgeblich erschweren können. Der Blick über den Tellerrand um mit der Zeitentwicklung zu gehen, hat seine eigene Bilanz. Das Planungsrecht und die Umsetzung in den Behörden ist nach wie vor ein Reizthema für die Gemeindearbeit: „Es geht nicht, wir sind Außenbereich und wenn, dann nur in Ausnahmefällen“, und das mit größtmöglicher Zeitverzögerung. Trotzdem kann ich sagen, dass nach jahrelanger Planung eine Genehmigung zur Gestaltung der Badestelle auf der Hamburger Hallig für 2026 angestrebt wird. Wann die Umsetzung durchgeführt werden könnten, hängt von vielen Faktoren ab. Sie ist zwar jetzt auch schon gut frequentiert, dennoch ist es der Gemeinde ein Anliegen, sie als Anziehungspunkt attraktiver und vor allem sicherer zu machen.

 

Vorausschauend möchte ich noch zum Schluss ankündigen, dass ein weiteres Holzbildhauersymposium im Sommer 2028 in der Gemeinde stattfinden wird. Ich freue mich sehr, dass eine Fortsetzung des erfolgreichen Symposiums mit der Werkkunstschule Flensburg nun mit der staatlichen Holzbildhauerschule, Oberammergau möglich ist. Damit wird der bestehende Skulpturenpark erweitert und für die Öffentlichkeit noch einladender gestaltet.

 

Allen Bürgerinnen und Bürgern wünsche ich und auch im Namen meines Gemeinderates ein gutes Jahr 2026. Es möge uns alle in anstehenden Belangen weiterbringen, zufrieden und stark machen, um den Herausforderungen auf kommunaler, aber auch auf weltpolitischer Ebene zu begegnen.

 

Ihr Bürgermeister

Dirk Albrecht

 

Text: YvM


Neuer Vorstand für die Landjugend

21.11.2025

 

vLnR: Thorben Petersen, Lewe Lätari, Maret Brodersen, Thore Truelsen, Carina Breckling, Anna Hansen, Magdalena Hörmann, Frode Lingke, Bor Brodersen, Max Clausen. Es fehlen: Torben Breckling & Leon Bünjer
vLnR: Thorben Petersen, Lewe Lätari, Maret Brodersen, Thore Truelsen, Carina Breckling, Anna Hansen, Magdalena Hörmann, Frode Lingke, Bor Brodersen, Max Clausen. Es fehlen: Torben Breckling & Leon Bünjer

Am 21.11.2025 hat die Landjugend Reußenköge zur Vorstandsitzung eingeladen. Auf der Tagesordnung stand "Wahl eines neuen Vorstandes". Die Sitzung begann zuerst mit einem lecken Essen. Danach wurden alle Aktivitäten des vergangen Jahres vorgetragen und der Kassenbericht vorgestellt. Durch die jährliche Osterrally, die seit ein paar Jahren in der Halle von Fam. Thamsen stattfinden darf, bleibt auch endlich etwas für uns übrig, erzählt Carina Breckling. Das große Zelt, dass sonst auf dem Parkplatt hinter der Koogshalle stand, wurde einfach zu teuer. So musste die Landjugend sich etwas einfallen lassen. 

 

Als nächsten standen die Wahlen auf dem Programm. Im Vorfeld schon abgeklopft, wer möchte was machen, verlief die Wahl fix und unkompliziert. Der neue Vorstand wurde einstimmig gewählt.

 

1. Vorsitz: Carina Breckling & Lewe Lätari

2. Vorsitz: Maret Brodersen & Bo Brodersen

3. Vorsitz: Magdalena Hörmann & Max Clausen

Kassenwart: Torben Breckling

Schriftführer: Anna Hansen

Beisitzer: Thore Truelsen, Leon Bünjer, Frode Lingke, Thorben Petersen

 

Wir gratulieren zum neuen Vorstand und wünschen gutes Gelingen für die zukünftigen Aktivitäten.

 

 

Text und Foto: Levke Wittmaack


Erntedankgottesdienst in Bredstedt - Wir sagen Danke

05.10.2025

 

Am Sonntag, den 5. Oktober 2025, wurde in der Bredstedter Kirche der diesjährige Erntedankgottesdienst gefeiert. Als Landjugend haben wir gemeinsam die Ernte-krone in die festlich geschmückte Kirche getragen und den Erntespruch vorgetragen. Eine Aufgabe, die wir jedes Jahr gerne übernehmen und die inzwischen fast schon Tradition hat. Doch an diesem Tag ging es nicht nur um die Ernte - sondern auch um dass, was wir gemeinsam schaffen: Zusammenhalt, Engagement und Gemeinschaft. Ohne all das wären Aktionen wie die 72-Stunden-Aktion gar nicht möglich. Wir sind dankbar, dass wir das, was wir tun, mit so viel Spaß machen können und wir sind für all die Unterstützung und den Zuspruch dankbar, der uns von außerhalb und nicht zuletzt von unserer Gemeinde entgegengebracht wird. Danke!

 

Text und Fotos: Carina Breckling


Nicht schnacken - anpacken

18.09. - 21.09.2025

 


Nicht schnacken – anpacken! Unter diesem Motto stellten sich 40 Landjugenden in ganz Schleswig- Holstein der 72 h - Aktion (18.09. - 21.09.25). So auch wir als Landjugend Reußenköge. Am Donnerstagabend wurde sich im Landjugendraum zum gemeinsamen Abendbrot und zur Übergabe der Aufgabe getroffen. Ziel war es innerhalb der 72 Stunden eine Aktivitybank auf dem Spiel-platz zu installieren und den Bereich um das Betonfundament anzugleichen. Zusätzlich sollten Eventtische inkl. Waschtische für Outdoor-Aktivitäten gebaut werden. Dank der regen Beteiligung und guten Teamarbeit wurde das Projekt am Sonntag um 16:30 Uhr rechtzeitig beendet. Anschließend wurde alles aufgebaut für das Abschlussgrillen mit der Gemeinde und der offiziellen Übergabe des Projektes. Die 72 h - Aktion wurde erfolgreich mit einem geselligen Abend beendet. 

 

Text und Fotos: Carina Breckling

 


Sommerausflug 2025

04.06.2025

 

Der Busfahrer wartet auf die Fahrgäste
Der Busfahrer wartet auf die Fahrgäste

Seniorinnen und Senioren der Gemeinde Reußenköge unterwegs nach Backensholz

 

Backensholz stammt aus dem Dänischen und bedeutet „hinter’m Wald“. Eine treffende Bezeichnung für eine Einzelhofsiedlung im Gemeindegebiet Oster-Ohrstedt. Bisweilen war mir der Name Backensholz nur durch eine gut bestückte Käsetheke bekannt. Was sich aber der Besuchergruppe aus den Reußenkögen nach einer kurzen Busfahrt und besonders mir bot, das versetzte uns in großes Erstaunen. Der repräsentative Hofladen und das Hof Café zum Stärken mit selbstgebackenem Kuchen. Das musste sein, um der gut einstündigen Hofführung durch den Seniorchef aufmerksam zu folgen. 

Der Seniorchef bei Erklärungen vor dem Familiensitz
Der Seniorchef bei Erklärungen vor dem Familiensitz

Seit Generationen ist der Backensholz Hof ein Familienbetrieb. Heute wird er von Marta und Ernst Metzger Petersen und deren Söhnen Thilo und Jasper mit Familien geführt. Aktuell gehören zum Backensholz Hof 500 Mutterkühe und 200 Kälber, sodass täglich zwischen 13.000 und 14.000 Liter Milch zur Verfügung stehen, die ausschließlich zur eigenen Käseproduktion verwendet werden. Die Philosophie des Backensholz Hofes ist, das Handwerk des Käsers als Synergie zwischen Mensch, Tierwohl und Tierhaltung zu sehen. Seit 1989 wird daher der Hof nach „Bioland- Richtlinien“ geführt und seit 1991 ist der Backensholz Käse „Bioland“ zertifiziert.

Autark, nachhaltig und sozial. Drei weitere Stichworte, die die Hofgemeinschaft Backensholz mit ihren 95 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ausmacht. So wird in einer hofeigenen Biogasanlage die Energie z.B. durch die täglich anfallende Rindergülle erzeugt. Ein Natur-Lehr-Kindergarten ist ein Highlight für Hofkinder und auch für Kinder vom Dorf. Ebenso stehen bei Bedarf kurzfristig Wohnmöglichkeiten für Mitarbeiter zur Verfügung. Jeder Einzelne war nach der Führung durch den Backensholz Hof erfüllt mit hochinteressanten Eindrücken. Das allerdings hielt niemanden

davon ab, den Hofladen mit der ansprechenden Käsetheke und den hofeigenen Fleischprodukten noch aufzusuchen um mindestens eine Tragetüte gefüllt mit nachhause zu nehmen.

Es ist eine schöne und dankenswerte Tradition, dass der Bürgermeister der Gemeinde Reußenköge zum krönenden Abschluss der Sommerausfahrt, alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie die Gemeindevertreter zum festlichen

Abendessen in die Koogshalle einlädt. Dann nimmt das Schnacken hin und her noch einmal Fahrt auf, das nur durch das Servieren der Speisen zum Stillstand kam.

Herzlichen Dank an dieser Stelle für die großzügige Einladung an unseren  Bürgermeister, Dirk Albrecht. Und ebenso ein herzliches Dankeschön an die Initiatorin der Sommerausfahrt, Katrin Breckling, Vorsitzende des Schul- und Sozialausschusses des Gemeinderates, den unterstützenden bürgerlichen Mitgliedern des Gemeinderates, Birgit Beckmann, Astrid Brodersen und Silke Jockram.

 Text und Fotos: YvM

 


Neue Schranke zur Überfahrt Hamburger Hallig

01.04.2025

 

neue Schranke für die Hamburger-Hallig
neue Schranke für die Hamburger-Hallig

Geschichte zur Schranke

Seit dem Frühling 1994 existiert die Schranke vor der Überfahrt zur Hamburger Hallig. Man fuhr an die Schranke, bezahlte mit einem 10 Mark-Schein oder mit dem Hallig-Dollar, den man sich damals bei der Sparkasse in Bredstedt besorgen konnte. Aber der Automat hatte ein klimatisches Problem; er überhitzte im Sommer gerne mal des Öfteren. Also fand sich im Informationsunterstand des Nationalparks links neben der Schranke ein geeigneterer Platz.

 

Amsinck-Haus

Am 01. April 2004 eröffnete das Amsinck-Haus seine Pforten. Im Eingangsbereich des Hauses stand der Automat nun 20 Jahre. Aber nun nicht mehr.

 

Warum eine neue Schranke?

In den letzten Jahren hat sich herauskristallisiert, dass die Gäste, die mit ihrem PKW auf die Hamburger Hallig wollen, immer mehr mit der EC-Karte bezahlen möchten.

 

Was ist neu?

Ein neues System steht ab dem ersten April bereit, seine Dienste zu leisten – und zwar wieder direkt an der Schranke... ein Kreislauf schließt sich, wenn man so denken will. Mit dem neuen System ändert sich nun etwas Grundsätzliches; es geht nur noch bargeldlos und dieses wird direkt an der Schranke mit einer Giro-Card o. ä. bezahlt.

 

Gibt es es noch Saison und 6er-Karten?

6er-Karten gibt es weiterhin in Papierform mit QR-Code versehen oder NEU: als QR-Code direkt auf das Handy. Beides gibt es im Amsinck-Haus und in der Tourist-Info in Bredstedt zu erwerben. Die neue Saisonkarte wird mit einer Nummernschilderkennung erfasst. KFZ-Kennzeichen für Feuerwehr, Rettungswagen, LKN etc. sind hinterlegt.

 

 

Ab 01. April 2025 ist die neue Schranke freigegeben.

 


Jahresbrief 2025 des Bürgermeisters Dirk Albrecht

24.01.2025

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

auf der Zielgeraden des Jahres 2024 wende ich mich an sie, um mit ihnen das ablaufende Jahr in der Gemeinde Reußenköge zu reflektieren.

 

Tatsächlich war es so, dass einige Themen, wie zum Beispiel die Attraktivität der Badestelle auf der Hamburger Hallig und deren Zuwegung immer noch nicht den Status einer entsprechenden Planung überwunden haben. Trotzdem ist die Gemeinde guter Dinge und hat die Hoffnung, dass im kommenden Jahr alle Entscheidungsträger zu einem zufriedenstellenden Abschluss kommen.

 

Im Zuge dessen ist bereits die Schranke für den Autoverkehr zur Hamburger Hallig modernisiert worden. D.h. es wird künftig nur noch eine bargeldlose Benutzung möglich sein. Der Fahrkartenautomat ist Geschichte und Besitzer einer Dauerkarte können diese umtauschen. Aktuell ist die neue Technik im Probestatus. Vollbetrieb wird dann ab 1.4.2025 sein.

 

Der Vertrag der Gemeinde Reußenköge für die Verpachtung des Gebäudes an das Amt Mittleres Nordfriesland läuft im Jahr 2028 aus, sodass aktuell eine lebhafte Diskussion weiterer Nutzungsmöglichkeiten entbrannt ist. Über eine abschließende Entscheidung werden auch die Bürgerinnen und Bürger zu gegebener Zeit unterrichtet.

Ebenso steht die Gemeinde Reußenköge mit dem Amt bezüglich unserer jährlichen Abgabenhöhe der Verwaltungsgebühren im engen Austausch um im kommenden Jahr zu einer allgemein zufriedenstellenden Lösung zu gelangen.

 

Als ihr Bürgermeister und auch Landwirt kann ich nicht umhin, auch einen Blick auf die diesjährige Ernte zu werfen. Das Besondere; unsere Zunft lebt in ständiger Konfrontation mit der allgemeinen Wetterlage, so dass in diesem Jahr das Ernteergebnis nicht in der seit Jahren gewohnten guten Menge eingefahren werden konnte.

 

Eines der Ziele für meine Amtszeit wird u.a. auch die Fertigstellung aller Wirtschaftswege in der Gemeinde sein.

 

Abschließend möchte ich noch die neue Attraktion, den Skulpturenpark, in unserer Gemeinde erwähnen. Von Juni bis Ende September 2024 haben junge Holzbildhauerinnen und Holzbildhauer Skulpturen geschaffen, die nun im Bereich der Koogshalle in einem Skulpturenpark zu besichtigen sind. Noch sind kleine Veränderungen erforderlich, dennoch sind die eindrucksvollen Kunstwerke jetzt schon zu besichtigen. Mit diesem und künftig auch noch mit weiteren Holzbildhauerprojekten will die Gemeinde den eingeläuteten Perspektivwechsel vertiefen.

 

Zum Schluss; Das Gute ist ja: Es geht immer weiter. Entscheidungen werden getroffen und wieder verworfen. Neues kommt auf den Prüfstand und es zeigt sich, die Überlegungen waren falsch. Sogar nach Trump, der weltpolitisch möglicherweise einen Scherbenhaufen hinterlässt, geht es weiter. Ein kleines bisschen Zuversicht schadet nicht.

 

 

In diesem Sinne, Ihnen und ihren Familien wünsche ich ein sorgenfreies und harmonisches Weihnachtsfest und für das neue Jahr, wie schon gesagt, ein bisschen Zuversicht schadet nicht.

 

Es grüßt herzlich Ihr Bürgermeister

Dirk Albrecht