Berichte / Meldungen


Jubiläum: 150 Jahre Gemeinde Reußenköge

Bürgermeister Dirk Albrecht begrüßte die Gäste in der Koogshalle. Fotos Felix Middendorf
Bürgermeister Dirk Albrecht begrüßte die Gäste in der Koogshalle. Fotos Felix Middendorf

Seit 150 Jahren ist Reußenköge eine eigenständige Landgemeinde. Mit einem Empfang für geladene Gäste sowie einem Fest für die Reußenköger Bürgerinnen und Bürger wurde der „Geburtstag“ gefeiert. 

1871 fand sich der erste amtliche Eintrag, der die Gemeinde Reußenköge benannte. „Und deshalb haben wir dies Jahr als Jubiläumsjahr ausgewählt“, erläuterte Bürgermeister Dirk Albrecht bei seiner Begrüßung zum Empfang für Gäste aus Politik und Gesellschaft. Bürgermeister:innen aus den Umlandgemeinden, aktuelle und ehemalige Gemeindevertreter:innen, Gäste aus der Amtsverwaltung oder beispielsweise Vertreter:innen von Feuerwehr, Sielverbänden oder der Kirche waren in die Koogshalle eingeladen, um das Jubiläum zu begehen. 

Auch Kreispräsident Manfred Uekermann gab sich ein Stelldichein. Wegen Terminüberschneidungen überbrachte er per Videobotschaft seinen herzlichen Glückwunsch. In weiteren Grußworten schilderten Gäste ihren Blick auf die Gemeinde, darunter Dr. Christoph Schmidt, Direktor des Nordfrisk Instituuts, Peter-Reinhold Petersen als Amtsvorsteher des Mittleren Nordfrieslands oder die Präsidentin des Friesenrats Ilse Johanna Christiansen.

Einen tiefen Einblick in die spannende Geschichte der Gemeinde bot die Festrede des Ehrenbürgermeisters Johannes Volquardsen. Zusammengetragen aus zahlreichen historischen Quellen und auch aus eigenem, gut 70-jährigem Erleben ließ er die Zeit sehr lebendig Revue passieren.

"Lebendiger Adventskalender": Vier Sonntage mit Punsch & Glühwein

Nicht nur zum Klönschnack, auch ein wenig für Gespräche zur inneren Einkehr am Ende eines bewegten Jahres, laden nachfolgende Reußenköger bei Punsch oder Glühwein herzlich ein:

 

1. Advent, Sonntag, 28. November 2021 – 17.00 Uhr, Tannenscheune, Yvonne und Ingwer Petersen, Erdbeerhof, Desmerciereskoog 4

2. Advent, Sonntag, 5. Dezember 2021 – 17.00 Uhr, Magret und Dirk Albrecht, Sophien-Magdalenen-Koog 19

3. Advent, Sonntag, 12. Dezember 2021 – 17.00 Uhr, Schäferei Femke und Henning Hecker, Hof Kolmannskuppe, Sönke-Nissen-Koog 41

4. Advent, Sonntag, 19. Dezember 2021 – 17.00 Uhr, Anke und Sönke Dethlefsen, Sönke-Nissen-Koog 55

 

 

Bitte bei allen Veranstaltungen an Mund- und Nasenschutz denken, ggf. auch Nachweise über geimpft, genesen oder getestet vorweisen. Das speziell für den Innenbereich.

Rückblick auf die 72-Stunden-Aktion der Landjugend Reußenköge

Momentaufnahme zum Start der Aktion. Fotos: Landjugend Reußenköge
Momentaufnahme zum Start der Aktion. Fotos: Landjugend Reußenköge

Anfang September startete die Landjugend Reußenköge zu ihrer alljährlichen 72-Stunden-Aktion. Diesmal ging es darum, eine Pultdachhütte zu errichten. Nahe der Koogshalle soll sie an einem noch entstehenden Spielplatz Unterschlupf bieten. Mit 25 jungen Frauen und Männern ging die Landjugend donnerstagsabends um 18 Uhr ans Werk, um am Sonntag - ebenfalls 18 Uhr - Vollzug zu melden. 

 

Ein Bericht von Svea Hansen aus dem Landjugend-Vorstand:

 

Was für ein Wochenende!

 

Vergehen 72 Stunden eigentlich schnell oder langsam? Für uns vergingen diese zuletzt definitiv schnell! Wir haben an der 72-Stunden-Aktion des Landesverbandes der Landjugend Schleswig-Holstein teilgenommen. Am Donnerstagabend um 18:00 Uhr haben wir von der Gemeinde unsere Aufgabe verkündet bekommen: bis Sonntagabend um 18 Uhr soll eine Pultdachhütte mit gepflastertem Untergrund mit einer Größe von 6 x 8 m bei der Koogshalle entstehen. Und dann ging es auch direkt los, schließlich durften wir keine Zeit verlieren. Keine halbe Stunde später rollte bereits der Bagger an und die Fläche wurde ausgekoffert. Am Freitag kam dann der LKW mit der bestellten Ware. Die Hütte soll an zwei Seiten im Kriecher-Decker System verkleidet und von oben mit Blech belegt werden inklusive Regenrinne. An der dritten Seite ist ein Tresen auf halber Höhe entstanden. 

 

Wir können glücklich sagen: Wir haben es geschafft! Es waren intensive, lange Tage. Anstrengend, zeitweise stressig und nervenaufreibend. Aber für uns steht fest: wir würden uns jedes Mal wieder bei der Aktion anmelden und mitmachen. Jeder kann etwas dazu beitragen und packt mit an, wo Hilfe gebraucht wird. Die Aktion stärkt den Zusammenhalt. Nicht nur innerhalb der eigenen Landjugend, auch in Zusammenarbeit mit der Gemeinde. Ob es die super Verpflegung rund um die Uhr ist, oder auch ein kleiner Schnack zwischendurch und die anerkennenden Blicke und lobenden Worte. Es war ein rundum gelungenes Wochenende!

Im August war Musik im Koog

Text&Fotos: Anke Dethlefsen
Text&Fotos: Anke Dethlefsen

Am 1. August war zum sechsten Mal das Schleswig-Holstein-Musik-Festival zu Gast im Sönke-Nissen-Koog 53. Das „Moritz Weiß Klezmer Trio“ aus der Steiermark begeisterte mit klassischem Klezmer.

Klezmer ist eine jüdische Musiktradition, mal geheimnisvoll-melancholisch bis lebensfroh-energiegeladen. Das Dreiergespann aus Österreich formte mit Kontrabass, Gitarre und Klarinette Melodien, die unmittelbar berührten und einem ein ganz neues Hörerlebnis vermittelten. Bandleader Moritz Weiß sagt: “Musik ist dazu da, unsere Seele in Schwingungen zu versetzen und uns in andere Sphären zu bringen.“

 

Wasserstoff "mit" Kaffee& Kuchen & Musik

Für geladene Gäste startete das Programm mit einem nachmittäglichen Empfang auf dem Hauptsitz der Firma GP Joule GmbH im Cecilienkoog 16. Es bestand die Möglichkeit sich auf dem Firmengelände über die Wasserstoffprojekt E-Farming zu informieren. Nach anschließendem Kaffee und Kuchen fuhr ein emissionsfreier, mit Wasserstoff betriebener Bus die Gäste zum Schleswig-Holstein-Musik-Festival in den Sönke-Nissen-Koog 53. Dieser Shuttleservice wurde gern in Anspruch genommen. 

„De Watermänner und een Fisch“

„De Watermänner und een Fisch“ lassen sich durch Texte von Klaus Groth, Knut Kiesewetter und Fiede Kay inspirieren. Sie singen hauptsächlich auf Platt und wenig auf hochdeutsch. „Einzelschicksale“ nennen sie es, wer platt nicht verstehen kann. Vielseitig wie ihr Gesang sind sie auch an den Instrumenten. Hauke an der Gitarre, Jens Ingwersen an der Mundharmonika, Winfried Zastrow am Kontrabass und Thomas Wieder mit dem Akkordeon.

Die Gruppe war am 04. August „im“ Amsinck-Haus. Pandemiebedingt fand auch diese Musikveranstaltung bei Harry Ingwersen in der Koogshalle im Sophien-Magdalenen-Koog statt. Mehr Raum bedeutet sonst mehr Gäste, aber leider funktionierte die Werbung über die hiesigen Zeitungen nicht so ideal. 

 

„Watt een schöne Obend!“
Die Gruppe begeisterte mit ihrem Gesang und das Publikum genoss den Abend. Bekannte Lieder wie „Schlicklopen is ja so gesund“, „Mann, wat bin ick schön“ und „Schwattsuur“ luden zum Mitsingen ein, was nach langer Zeit richtig gut tat. „Meta mit de Wuschelhoor“ benötigte zwei Anläufe, es gab einen Texthänger. Wobei sich die Musiker immer selbst aufs Korn nahmen. Beim nächsten Lied wurde mit einem Augenzwinkern verkündet: „Nix güng in de Büx.“ 

Jens spielte ein Mundharmonika-Solo, Hauke ein Solo auf dem Banjo. Dass diese Gruppe echte Freude an der Musik hat, merkte man. Hauke ist übrigens der Fisch, die anderen drei sind die Wassermänner. Daher die Namensgebung der Gruppe.

Erst nach mehreren Zugaben konnten wir sie aus der Koogshalle entlassen. Natürlich nicht ohne die obligatorische Halligtüte aus dem Amsinck-Haus mit Leckereien, die auch im Amsinck-Haus zu erwerben sind, wie Lammsalami oder Rapshoni  sowie allerlei Wissenswertes rund um die Hamburger Hallig.  Alle waren sich einig: „Watt een schöne Obend!“

Text&Foto: YvM
Text&Foto: YvM

Ray Wilson auf dem Hof Elisabethbay

Im Rahmen der Reihe Sommerkonzerte auf dem Land 2021 erlebten Freunde der Rockclassic und Fans von Ray Wilson einen traumhaften und mitreißenden Abend, der, wie schon lange nicht mehr möglich, die Begeisterung der Besucherinnen und Besucher herausforderte.

Sommerkonzerte auf dem Land sind allein schon durch das besondere 

Ambiente, wie auf dem Hof Elisabethbay, ein Kleinod und nicht mit einem Konzertsaal zu vergleichen. Eingebunden in diese Atmosphäre entsteht eine ganz persönliche Nähe zu den Künstlerinnen und Künstlern auf der Bühne und zum Publikum. Ray Wilson hat diese künstlerisch perfekt aufgefangen, und das Publikum in seine Darbietung immer wieder mit einbezogen. Klein und fein, eben etwas ganz Besonderes. 

 

Kinderspiele im Koog standen unter besonderen Bedingungen

Ein kleines Feuerwehrauto gab es für die Jüngsten.
Ein kleines Feuerwehrauto gab es für die Jüngsten.

Unter besonderen (Corona) Bedingungen stand jüngst das „Kinderfest“ in den Reußenkögen. Traditionell wird es eigentlich gemeinsam mit dem Koogsfest am ersten Juni-Wochenende gefeiert. Im Vorjahr war dies nicht leider nicht möglich. Diesmal hat sich die Feuerwehr aber eine Alternative für die Jüngsten einfallen lassen. Sie organisierte eine Rallye durch die gesamte Gemeinde. Die Eltern und Kinder wurden vorab über die Teilnahme-Bedingungen informiert. Dank familiärer Kleingruppen  lief alles Corona-konform ab. Vom Wehrführer gab es jeweils eine Startzeit, sodass Begegnungen mit anderen Gruppen vermieden werden konnten. Die Spielleitung übernahm an jedem der Rallye-Haltepunkte ein Feuerwehrmann. Er notierte auch die erspielten Punkte, die später zusammengezählt wurden.

 

Schließlich konnte Wehrführer Sönke Dethlefsen am Ende der Rallye in leuchtende Kinderaugen blicken. Er übergab bei der jeweiligen Ankunft Geschenke an die mitspielenden Mädchen und Jungen, die mit Unterstützung ihrer Eltern an den Spielen teilgenommen hatten. Für die Minis gab es leider keine Möglichkeit mitzuspielen, doch auch sie erhielten ein Geschenk - ein knallrotes Auto mit der Aufschrift „Feuerwehr Reußenköge“.  Eine kleine Erinnerung an dieses sehr besondere Kinderfest 2021. 

 

Die Fotos der Bildergalerie stammen von  Thorsten Ehlers

Neuer Schiedsmann in der Gemeinde

Heinz-Josef Jockram. Foto: Manowski
Heinz-Josef Jockram. Foto: Manowski

Die Gemeinde hat einen neuen Schiedsmann: Heinz-Josef Jockram. Der Landwirt aus dem Sönke-Nissen-Koog wurde bereits im März vereidigt und folgt im Amt auf seinen Vorgänger Johannes Rabe. Gemeinsam mit seiner Stellvertreterin Annedore Manowski steht Jockram den Bürgerinnen und Bürgern bei möglichen Problemlösungen zur Seite. 

 

In zwölf von sechzehn Bundesländern gibt es das Schiedsamt. Es ist ein Ehrenamt und besteht in Schleswig-Holstein bereits seit mehr als 100 Jahren. Schiedsleute sollen als vorgerichtliche Instanz versuchen, eine Einigung zwischen strittigen Parteien herbeizuführen. Ziel ist es, Streitigkeiten, wie sie jedem täglich begegnen können, friedlich und einvernehmlich sowie kraft- und kostensparend zu schlichten.

 

Zu den Aufgaben der gewählten Schiedsmänner und Schiedsfrauen gehört es, Personen, die Unterstützung bei Schiedsleuten suchen, um eine schwierige Situation zu befrieden und möglichst eine Einigung, friedlich und einvernehmlich herbei zu führen.

 

Kontaktmöglichkeiten zu den Schiedsleuten im Mittleren Nordfriesland finden sich unter www.amnf.de 

 

Mit Optimismus nach vorn geblickt: Event-Kalender des Amsinck-Hauses

Hannelore Rabe und Anke Dethlefsen.
Hannelore Rabe und Anke Dethlefsen.

Mit Optimismus nach vorn blicken die Veranstaltungs-Organisatorinnen des Amsinck-Hauses. Allen aktuellen Corona-Widrigkeiten zum Trotz, haben sie für 2021 ein abwechslungsreiches kulturelles Programm aufgelegt. „Selbstverständlich gilt, dass alle Veranstaltungen nur unter Vorbehalt  angeboten werden können“, sagen Hannelore Rabe und Anke Dethlefsen vom Amsinck-Haus-Team. „Wir hoffen aber sehr, dass sich die Corona-Krise bis zum Sommer entspannt.“

 

Das Programm:

Von Juni bis in den September hinein warten spannende Events: Los geht es mit der Lesung  „Doppelmord hinterm Deich“ mit der Krimiautorin Stefanie Schreiber (23.06.) am 07.07. berichtet Henning Hecker vom „Leben eines Deichschäfers“. Es folgen Konzerte wie beispielsweise mit der Hamburger Sängerin Esther Jung (21.07.) sowie mit der Gruppe „De Watermänner und een Fisch“. Dazu gesellen sich Naturvorträge oder auch eine Exkursion mit Vortrag rund um das Klimawandelexperiment auf der Hamburger Hallig (15.09.). Alle Termine finden sich online im Reußenköge-Terminkalender. Link: Termine

 

E-Car-Sharing in den Reußenkögen mit GP JOULE

Foto: GP JOULE
Foto: GP JOULE

In der Gemeinde Reußenköge können Interessierte jetzt E- Mobile ausleihen. Es handelt sich um Fahrzeuge aus dem Firmenpark von GP Joule, die ab freitagnachmittags und über das gesamte Wochenende nicht genutzt werden. Das Angebot richtet sich an alle Bewohner der Gemeinde Reußenköge sowie des Amtes Mittleres Nordfriesland. „Einfach mal ausprobieren und eine eigene Wahrnehmung der Elektromobilität erhalten“, sei das erklärte Ziel des Ganzen, so Bürgermeister Dirk Albrecht.

 

Wie geht E- Carsharing in den Reußenkögen?

 

Interessierte besuchen die Seite von GP JOULE  Dort können sie sich mit Nutzerdaten registrieren und die App „E-Sharing GP“ aufs Smartphone herunterladen. Als angemeldeter Nutzer ist man nun Mitglied des Teams „Gemeinde Reußenköge“ und kann in der App sehen, welches Auto buchbar ist. Dann einfach Auto und Zeitraum auswählen und „jetzt buchen“ bestätigen. Eine Stornierung ist selbstverständlich möglich.

Das Auto (zumeist BMW i3) ist abholbereit am Parkplatz bei GP Joule Connect im Cecilienkoog 16. Der Schlüssel, sowie die Ladekarte befinden sich im Handschuhfach. Der Ladestand der Fahrzeuge ist über die App einsehbar. Der Nutzer kann 15 Minuten vor Buchung seine Fahrt antreten. Nach Fahrtende sollte das Auto entweder mit einem Akkustand von mindestens 90 % zurückgegeben  oder an die Ladestation angeschlossen werden.

 

Weitere Infos finden sich unter dem bereits genannten Link: GP JOULE

Jahresbrief des Bürgermeisters - Dirk Albrecht

Bürgermeister Dirk Albrecht blickt zurück auf ein ereignisreiches Jahr mit vielen Herausforderungen. Und er wirft den Blick ein Stück weit voraus auf das Jahr 2021.

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Jahresbrief des Bürgermeisters
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Interfriesisches Landfrauen-Treffen macht Station in den Reußenkögen

Anke Dethlefsen (Lenkungsgruppe Amsinck-Haus, Gemeindevertreterin, Wattführerin) . Fotos: Privat
Anke Dethlefsen (Lenkungsgruppe Amsinck-Haus, Gemeindevertreterin, Wattführerin) . Fotos: Privat

Die Landfrauen des Interfriesischen Rats waren in Nordfriesland unterwegs. Ihre dreitägige Tour führte auch in die Reußenköge. Begleitet von Landrat Florian Lorenzen sowie Bürgermeister Dirk Albrecht führe Anke Dethlefsen die rund 30 Frauen ins und ums Amsinck-Haus sowie auf die Hamburger Hallig, wo es im Krog Kaffee und Kuchen gab. Anke Dethlefsen berichtete den Vertreterinnen der Sektionen Ostfriesland, Nordfriesland und Friesland über Natur, Land und Leute, über die Eindeichung der Köge oder beispielsweise von den spektakulären Sturmfluten, die die Küstenregion einst empfindlich trafen.   

Weitere Stationen des interfriesischen Landfrauentreffens waren das Nordfriiik Instituut in Bredstedt, die Stadt Husum und auch der Fahranleger Schlüttsiel mit dem Hotel-Restaurant „Siel59“. Dort stießen zudem Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack sowie die die Vorsitzende des Friesenrates, Sektion Nord, Ilse Johanna Christiansen zur Gruppe. (Textgrundlage: Yoli Manowski)

Infos zum Ortsentwicklungskonzept

Bei der Auftaktveranstaltung zum Ortsentwicklungskonzept haben sich vier Arbeitsgruppen gebildet, die Ideen und Themen weiterentwickeln wollen. Dies sind 1) Siedlungsentwicklung, Wohnen und Wirtschaft, 2) Soziale Infrastruktur und Dorfgemeinschaft, 3) Verkehr und Mobilität sowie 4) Erneuerbare Energien und Klimaschutz

Für Interessierte zur Ansicht veröffentlichen wir an dieser Stelle Stichwortpapiere, die grundlegende Ideen und Stärken/Schwächen-Analysen kurz zusammenfassen:

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Siedlungsentwicklung, Wohnen und Wirtschaft - Ideen
Reußenköge_OEK_Buergerwerkstatt_Siedlung
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Soziale Infrastruktur und Dorfgemeinschaft - Ideen
Reußenköge_OEK_Buergerwerkstatt_Soziale
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Verkehr und Mobilität - Ideen
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Erneuerbare Energien und Klimaschutz - Ideen
Reußenköge_OEK_Buergerwerkstatt_Erneuerb
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Siedlungsentwicklung, Wohnen und Wirtschaft - Stärken/Schwächen
Reußenköge_OEK_Buergerwerkstatt_Siedlung
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Soziale Infrastruktur und Dorfgemeinschaft - Stärken/Schwächen
Reußenköge_OEK_Buergerwerkstatt_Siedlung
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Verkehr und Mobilität - Stärken/Schwächen
Reußenköge_OEK_Buergerwerkstatt_Verkehr
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Erneuerbare Energien und Klimaschutz - Stärken/Schwächen
Reußenköge_OEK_Buergerwerkstatt_Erneuerb
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Gut besuchter Auftakt zum Ortsentwicklungskonzept

Bürgermeister Dirk Albrecht (links) begrüßt die Teilnehmenden. Fotos: Udo Rahn
Bürgermeister Dirk Albrecht (links) begrüßt die Teilnehmenden. Fotos: Udo Rahn

Gut 50 Bürger aller Altersgruppen haben die Auftaktveranstaltung zum Ortskernentwicklungskonzept Reußenköge in der Koogshalle begleitet. Begrüßt von Bürgermeister Dirk Albrecht gingen die Teilnehmenden gemeinsam mit den Planern Michael Mäurer und Christina Berndt vom Büro OLAF aus Wester-Ohrstedt ans Werk.

„Wir begleiten Sie im nächsten halben Jahr, um am Ende das Konzept und Projekte auf den Weg  zu bringen“, erläuterte Meurer. „Sie alle sind die Motoren. Bürgerbeteiligung steht an erster Stelle.“ Ziel sei es, die Wohn- und Lebensqualität für die Kommune zukünftig zu sichern. Das Ortskernentwicklungskonzept wäre am Ende vom Gemeinderat abzusegnen, um Fördermittel für erdachte Projekte zur Weiterentwicklung zu akquirieren. Im Frühjahr 2021 solle das Ortskernentwicklungskonzept inklusive Maßnahmenkatalog stehen, hieß es. 

 

In vier Arbeitsgruppen wurden zum Auftakt Themenbereiche festgelegt: Siedlungsentwicklung, Wohnen und Wirtschaft, soziale Infrastruktur und Dorfgemeinschaft, Verkehr und Mobilität sowie Erneuerbare Energien und Klimaschutz. Anhand dieser Bereiche erarbeiteten die Gruppen zunächst die Stärken und Schwächen der Gemeinde. Am Ende präsentierte jede Gruppe ihre Ergebnisse und sich daraus ergebende Projektideen. 

Die Gruppe Erneuerbare Energien und Klimaschutz entwickelte als Ideen beispielsweise eigene Strom-Netzbetreiber einzurichten, eine Wasserstofftankstelle zu bauen, landwirtschaftliche Fahrzeuge auf Wasserstoff umzurüsten sowie Blühflächen für Insekten zu schaffen. 

Die Akteure der Gruppe Siedlungsentwicklung, Wohnen und Wirtschaft schlugen vor ein Baugebiet ausweisen - mit der Möglichkeit, ein Mehrgenerationenhaus zu schaffen, den Grillstand auf der Hamburger Hallig so zu versetzen, dass die Nordsee zu sehen ist, eine Gemeindeschwester oder Pflegedienst einzurichten, eine Verkaufsstelle für Produkte der Kommune schaffen, Beleuchtung aller Radwege mit Hilfe einer App zu installieren, eine E-Bike-Station zu bauen, den Ausbau des Wohnmobilstellplatzes forcieren und einen Ortskern zu bestimmen. 

Die Mitstreiter der Gruppe soziale Infrastruktur und Dorfgemeinschaft sind dafür, die Stelle eines Gemeinde-Kümmerers im Angestelltenverhältnis zu schaffen, die Einrichtung eines kulturellen Treffpunktes für Jung und Alt sowie eines Frauenstammtisches, einen Rundbrief der Gemeinde vierteljährlich zu veröffentlichen sowie einen „Tante-Emma-Laden auf Rädern zu installieren. 

Die Bürger der Gruppe Verkehr und Mobilität schlugen vor die Bekanntgabe von Mitfahrgelegenheiten via Apps einzurichten, eine direkte Straßenanbindung an den Kreisverkehr Bredstedt-Süd zu schaffen, sowie für den Bau eines neuen Radweges „Schleusenweg“. 

 

Im November sollen die Arbeitsgruppen erneut tagen und die Ideen weiter ausarbeiten. Ein Datum wird noch bekanntgegeben. 

Fotos & Text: Udo Rahn

Rückblich auf zwei lebendige Abende im Amsinck-Haus

Peter Froese (links) und Kalle Johannsen. Foto: Anke Dethlefsen
Peter Froese (links) und Kalle Johannsen. Foto: Anke Dethlefsen

An zwei Veranstaltungsabenden war das Amsinck-Haus ausverkauft. Beide Male waren bekannte Musiker und Schauspieler aus der Region zu Gast, die immer für viel Publikum sorgen. 

Es hatten sich 100 Gäste angemeldet. Für uns Veranstalter der Sommer- Veranstaltungen im Amsinck- Haus immer ein Grund sich zu freuen, bedeutet es doch, ein „volles Haus“ zu haben. Bei einer Voll- Besetzung haben wir es immer schön kuschelig im Fahrradschuppen, in dem die größeren Veranstaltungen stattfinden. Aber genau das ist der Grund, warum wir dies eben nicht können und in die Koogshalle ausweichen müssen. Dafür herzlichen Dank an Harry Ingwersen, dass wir dort Gast sein dürfen und an sein Team für die Bewirtung.

 

„Literatur trifft Folk“

Am 19.08.2020 waren Hans- Peter Bögel, Kalle Johannsen und Peter Froese unsere Gäste. Wir hatten eingeladen zu „Literatur trifft Folk“.  Hans-Peter Bögel ist Schauspieler und Wahl-Nordstrander.  Er las heitere Geschichten vom Meer und „mehr“. Unterhaltsame und nachdenkliche Geschichten u. a. von Storm, Heine, B. Traven und Hildesheimer hat er an diesem Abend gelesen oder rezitiert, mit „einer Stimme zum Verlieben“.

Im Dialog zu den Geschichten spielte Folkmusiker Kalle Johannsen. Mit 40-jähriger Bühnenerfahrung singt er friesisch, platt- und hochdeutsch über seine Heimat. Immer wieder lustig seine Aufzählung der Orte, „wo he schon öberall weer“ und zählt dabei Orte mit der Endung „-büll“ auf. 

Eine Einlage mit der Mundharmonika und mit Gesang gab Peter Froese mit seiner unverkennbar rauchigen Stimme. Wir haben uns sehr gefreut, dass er dabei war. 

 

De Junge Lüüd ut Löwensted.
De Junge Lüüd ut Löwensted.

Musik und Sketche

Am 02.09.2020 waren die Appelles-Brüder zu Gast, ebenso die „De Junge Lüüd ut Löwenstedt“. Rolf Appelles war bis 2017 Chorleiter der „Fideelen Nordstrander“. Danach gab er den Taktstock an seinen Nachfolger weiter und hat seitdem Zeit, in loser Folge mit seinem Bruder Reinhold, mit plattdeutscher Musik aufzutreten. Ihre unterhaltsamen Lieder handeln von „Mang de Brummelbeeren“, vom „Pharisäer“ und vom „Leben op de Hallig“. Deren Lieblingslied von Klaus Groth „Min Jehann“ darf ebenso nicht auf einem plattdeutschen Abend fehlen. Rolf Appelles erzählte kurzweilige Geschichten von „Schlachter Horn“ und „De Junge Lüüd ut Löwenstedt“ spielten abwechselnd Sketche.

Eigentlich wollte sich die Dorf- Jugend aus Löwenstedt mit einem Theaterstück zum Erntefest für einen von der Gemeinde zur Verfügung gestellten Raum bedanken. Damals unter der Federführung von Tilla Lorenzen. Fragte man sie, wer die Jugendlichen denn seien, so antwortete sie: „De Jungen Lüüd ut Löwenstedt“. So wurde der Gruppen- Name geboren.

Von Anfang an dabei war die jetzige 1. Vorsitzende Gesa Retzlaff. Sie fühlt sich und ihre Gruppe als Botschafterin des Plattdeutschen. Unter ihrer Führung folgten  viele Bühnen- Auftritte und „De Junge Lüüd ut Löwenstedt“  heimsten auch nationale Preise für ihr Können ein. Sie gehören zum niederdeutschen Bühnenbund. 

Auch deren Gruppe traf die bestehende Abstandsregelung hart. Das erste Mal in der 35-jährigen Geschichte der Gruppe wurde kein Theaterstück eingeübt.  So wurden es kurze und knackige Bühnen- Sketche mit drei Darstellern. Tonja Albertsen, Sieke Albertsen und Paul Ketelsen. Sie unterhielten uns mit Geschichten vom Besuch beim Steuerberater, bei der Polizei und eine Unterhaltung von Eheleuten am Frühstückstisch und im Restaurant. 

 

Hannelore Rabe schloss den Abend mit einem herzlichen Dank an Gudrun und Jörg vom Amsinck- Haus und der Tourist- Info in Bredstedt für die Vorarbeit des Kartenverkaufs. Wir freuen uns ebenso über die Arbeit der freiwilligen Helfer, die uns an unseren Veranstaltungsabenden so selbstverständlich unterstützen. 

Fotos und Text: Anke Dethlefsen

Integrierte Station im Beltringharder Koog kann bald gebaut werden

Harald Förster (AG Naturschutzverbände) (v.l.), Ministerpräsident Daniel Günther, Gerd Meurs-Scher (Leiter Multimar Wattforum) und Dr. Edgar Techow (Vorsitzender Zweckverband Beltringharder Koog) bei der Bescheidübergabe. Foto: Staatskanzlei Kiel
Harald Förster (AG Naturschutzverbände) (v.l.), Ministerpräsident Daniel Günther, Gerd Meurs-Scher (Leiter Multimar Wattforum) und Dr. Edgar Techow (Vorsitzender Zweckverband Beltringharder Koog) bei der Bescheidübergabe. Foto: Staatskanzlei Kiel

Bald können die Bauarbeiten zur geplanten „Integrierten Station“ im Beltringharder Koog beginnen. Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther hat kürzlich einen entsprechenden Förderbescheid übergeben. Das Land steckt demnach rund 1,35 Millionen Euro in das Projekt. Die Gesamtkosten für den Neubau betragen etwa 2,2 Millionen Euro. Voraussichtlich gegen Ende 2021 soll er fertiggestellt sein.

 

Viel Platz für viel Neues

Das künftige Gebäude liegt unmittelbar an der Badestelle Lüttmoorsiel auf dem Gebiet der Gemeinde Reußenköge und damit inmitten des landesweit größten Naturschutzgebietes. Die Integrierte Station ist auf einer Gesamtfläche von 350 Quadratmetern als Erweiterungsbau an das bereits bestehenden Kioskgebäude mit Sanitäranlagen geplant. Dort wird auf rund 100 Quadratmetern eine Ausstellung zum Thema Naturschutz entstehen, die neben dem Beltringharder Koog auch über Themen wie beispielsweise Küstenschutz und Wattenmeer informiert. Außerdem sollen Büro- und Schlafräume für Mitarbeitende und Bundesfreiwillige sowie Räumlichkeiten für Veranstaltungen geschaffen werden.

 

Als Anlaufstelle für Einheimische & Gäste geplant

Die geplante „Integrierte Station“ Beltringharder Koog soll in Zukunft eine wichtige Anlaufstelle sowohl für Einheimische als auch für Gäste darstellen. Ziel der Stationen ist es, verschiedene Akteurinnen und Akteure zusammenzuführen, um Projekte zur nachhaltigen Regionalentwicklung zu unterstützen - etwa direktvermarktete landwirtschaftliche Produkte oder verbesserte touristische Angebote.

Dr. Edgar Techow, Vorsteher des Zweckverbands Beltringharder-Koog, betonte, dass die Station bereits bestehende Informationsangebote wie das Amsinck-Haus oder das Naturzentrum in Bredstedt sinnvoll ergänzen solle. Man wünsche sich eine gute Zusammenarbeit aller lokalen Akteure in diesem Bereich.

 

Integrierte Stationen sind Außenstellen des Landesamts für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (LLUR), das gemeinsam mit Organisationen aus den jeweiligen Regionen an der Weiterentwicklung von bedeutsamen Naturräumen arbeitet. Am Beltringharder Koog kooperiert das LLUR beispielsweise mit dem Zweckverband Beltringharder Koog, der Arbeitsgemeinschaft Naturschutz Beltringharder Koog sowie der Nationalparkverwaltung Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer.

Gemeindevertretung zu geplantem Ortsentwicklungskonzept und Straßensanierung

Bürgermeister Dirk Albrecht.
Bürgermeister Dirk Albrecht.

In ihrer jüngsten Sitzung hat die Gemeindevertretung Reußenköge die Erstellung eines Ortsentwicklungskonzepts vergeben. Den Zuschlag für einen entsprechenden Auftrag erhielt die „Planungsgruppe OLAF“ aus Wester-Ohrstedt. Laut Bürgermeister Dirk Albrecht wird er kurzfristig mit dem Unternehmen alle nötigen Details zur Vorplanung besprechen. Die Kosten in Höhe von rund 28.000 Euro sollen zum Großteil über Fördergelder aus Mitteln des Grundbudgets der „AktivRegion Nordfriesland Nord“ finanziert werden.

Ein konkretes Startdatum steht laut Dirk Albrecht noch nicht fest. Begonnen werde aber noch im laufenden Jahr. Er wolle die Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde rechtzeitig informieren, so der Gemeindechef. „Ein wichtiges Element für die Konzeptentwicklung wird die Bürgerbeteiligung sein. Wir möchten wissen, welche Wünsche in der Bevölkerung bestehen etwa in Bezug auf die Nachnutzung von Leerständen im landwirtschaftlichen Bereich. Wir blicken auch auf die  Entwicklung bei den erneuerbaren Energien oder auf Möglichkeiten des Tourismus und wie wir diesen Wirtschaftszweig für die Gemeinde ausbauen können.“

Bürgermeister Albrecht und die Gemeindevertretung wollen mit dem Konzept einen konkreten Handlungsleitfaden erarbeiten. Ziel sei es, die Gemeinde Reußenköge auch in Zukunft attraktiv und lebenswert zu erhalten, sagt Dirk Albrecht „Wir wollen  Schlüsselprojekte entwickeln, die in den nächsten Jahren und Jahrzehnten Stück für Stück  in die Umsetzung gehen können.“

 

Straßenbaumaßnahmen in der Gemeinde
Weiterer Punkt auf der Tagesordnung der Gemeindevertretung war der Bericht des Bau- und Wegeausschuss-Vorsitzenden Gerhard Volquardsen. Er stellte die geplanten Baumaßnahmen für das laufende Jahr vor: „Es soll der Szageweg von Güldenzopf bis Holger Petersen mit einer neuen Asphaltdecke versehen werden. Darüber hinaus werden die  Wege bei Güldenzopf, Claas Ehlers und der Wattweg ertüchtigt und für eine spätere neue Decke vorbereitet“. Diese Arbeiten sollten noch vor der Erntesaison abgeschlossen werden, erläuterte Volquardsen weiter.

 

Wichtige Aufgabe der Schiedsleute
Die stellvertretene Schiedsfrau der Reußenköge, Annedore Manowski, machte in der Versammlung auf ihr Amt aufmerksam. Laut einer Studie wüssten nur 10 Prozent der Bevölkerung um die nützliche Arbeit der Schiedsleute. Manowski wies darauf hin, dass Schiedspersonen bei Streitigkeiten jederzeit angerufen werden könnten. In den meisten Fällen ließen sich darüber Auseinandersetzungen vor Gericht vermeiden. Infos zum Schiedsamt gibt es auf der Homepage des Amtes Mittleres Nordfriesland: www.amnf.de

Amsinck-Haus nimmt Betrieb wieder auf

Ab dem 18. Mai erfolgen weitere Öffnungen rund um das Amsinck-Haus. Besucherinnen und Besucher der Ausstellung müssen einen Mundschutz tragen und sich im Innern an geltende Hygienevorschriften im Rahmen der Prävention in Bezug auf das Coronavirus halten.

Geöffnet ist auch wieder der Wohnmobil-Stellplatz, allerdings bleibt die Dusche gesperrt. Die Überfahrt zur Hamburger Hallig mit Auto und Motorrad ist ebenfalls wieder möglich. Die Gastronomie im Hallig-Krog bittet um Tischreservierung. Die Öffnung dort richtet sich selbstverständlich auch nach den Vorschriften der geltenden Landesverordnung.

Geschlossen bleiben zunächst die NABU-Station "Claus-Jürgen Reitmann-Haus" inklusive der gesamten Schafberg-Warft sowie die Wattwerkstatt auf der Hamburger Hallig.

Weitere Infos: www.amsinck-haus.de

Teilöffnung von Amtsverwaltung und Sozialzentrum

Amtsverwaltung und Sozialzentrum im Mittleren Nordfriesland starten eine Teilöffnung der Häuser für den Publikumsverkehr. Dabei bestimmen nach wie vor Maßnahmen zum Schutz vor einer weiteren Ausbreitung des Corona-Virus das Handeln der beiden Standorte in Bredstedt und Breklum. So müssen Besucherinnen und Besucher sich an die geltenden Hygiene- und Abstandsregeln (mindestens 1,5 Meter) halten und beim Betreten einen Mund-Nasenschutz tragen. Mit Infotafeln wird in den Häusern in Bredstedt (Amt) und Breklum (Sozialzentrum) auf weitere Verhaltensregeln hingewiesen.

Mehr Informationen finden sich online auf der Internetseite des Amtes: www.amnf.de

AMNF-Bürgerinfo zur aktuellen Situation mit Blick auf das Coronavirus

Amtsdirektor und Amtsvorsteher des Amtes Mittleres Nordfriesland wenden sich vor dem Hintergrund der Verbreitung des Coronavirus an die Einwohnerinnen und Einwohner der Region. Über diesen Link gelangen Sie zur Seite des Amtes und zur entsprechenden Bürgerinfo: AMNF_Bürgerinfo

Gut besuchter Flohmarkt in der Koogshalle

Sehr gut besucht war der Flohmarkt von Frauen für Frauen am zurückliegenden Sonntag (08.03.) in der Koogshalle. Veranstaltet vom Landfrauenverein Bredstedt-Reußenköge gab es vielfältige Angebote mit einem Schwerpunkt auf Kleidung. Es tummelten sich zahllose Interessentinnen (hie und da wurden auch Männer gesichtet) zwischen den aufgebauten Tischen und Kleiderständern. Nützliches und Dekoratives wechselte die Besitzerinnen. Manch eine Kundin ergatterte die Ausstattung für einen kompletten Kleiderschrank. Bis 13 Uhr herrschte großer Trubel, sogar sämtliche Kuchen und Torten waren ausverkauft. Im Anschluss lichteten sich die Reihen der Besucher. Wohl auch, weil in Drelsdorf, Husum und Langenhorn ebenfalls Flohmärkte stattfanden.

Dennoch hat sich der Markt in der Koogshalle gelohnt. Die vielen positiven Rückmeldungen der Gäste und ein Blick auf den Verkaufserfolg der Landfrauen, lassen eine Wiederholung an selber Stelle wahrscheinlich werden.

Der Flohmarkt von Frauen für Frauen bot ein umfangreiches Sortiment an Kleidung und Dekorativem. Foto: Ose Martensen

Neuer Seniorenwegweiser & Amtsbroschüre erschienen

Über gleich zwei neue Broschüren freut sich Bürgermeister Dirk Albrecht. Beide beziehen sich auf die Region Mittleres Nordfriesland. Zum einen ist dies ein neuer Seniorenratgeber. Älteren Leserinnen und Lesern dient er als Hilfestellung und Informationsgrundlage für eine bewusste und genussvolle Lebensgestaltung. Bereits ein Blick ins Inhaltsverzeichnis verrät, dieser Anspruch wird erfüllt. Die Rubriken umfassen Sportangebote, Tipps zu seniorengerechtem Wohnen, Gesundheit, Hilfen zur Pflege, Fahr- und Essensdienste, Unterstützung bei Einsamkeit, Hilfen bei Demenz oder auch Themen wie Altersvorsorge und beispielsweise Sozialleistungen. Dabei finden sich allgemeine Hinweise ebenso wie ganz konkrete Ansprechpartner und Angebote vor Ort. Herausgeber ist die Stadt Bredstedt gemeinsam mit dem dortigen Seniorenbeirat. erhältlich ist die Broschüre beispielsweise in der Amtsverwaltung oder im TondernTreff (Osterstraße, Bredstedt). vielfach findet sie sich auch bereits in der Briefkästen älterer Bürgerinnen und Bürger.

 

Die zweite Broschüre bezieht sich auf das Amt Mittleres Nordfriesland. Unter dem Titel „Gemeinsam aktiv“ ist dieser erschienen . Sie bietet Neubürgerinnen und -bürgern sowie Einheimischen in kompakter Form Informationen rund um die Region. Darin findet sich beispielsweise Wissenswertes zu den Gemeinden, zu den Abteilungen und Dienstleistungen der Amtsverwaltung, zu Kitas, Schulen und Freiwilliger Feuerwehr oder auch zu Themen wie Sport und Tourismus. Die kostenlose Broschüre wird an alle Haushalte des Amtsgebiets verteilt und ist darüber hinaus auch in der Amtsverwaltung oder der Tourist-Info in Bredstedt erhältlich.

Jahresrückblick des Bürgermeisters

An dieser Stelle möchte Bürgermeister Dirk Albrecht die Gelegenheit nutzen, und seine Sicht auf das zurückliegende Jahr schildern. Beim Klick auf den Download Button öffnet sich der Brief von Dirk Albrecht als PDF Dokument.

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Jahresbrief des Bürgermeisters 2019.pdf
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Kindertreff in den Reußenkögen

Mit der Idee im Kopf, „es wäre doch nett, einen Kindertreff in den Reußenkögen zu gründen“, haben Yvonne Naumann und Daniela Albrecht sich auf den Weg gemacht. Kurzerhand veranstalteten sie einige Infoabende und sammelten mit mehreren Müttern weitere Ideen, um ihren Gedanken in die Tat umzusetzen.

 

Inzwischen hat sich der Kindertreff bereits etabliert. Rund 15 Mütter mit ihren Kindern treffen sich regelmäßig in der „Alten Schule“ (Sophien-Magdalenen-Koog 8). Bei netten Gesprächen und Spielen herrscht ein reger Austausch zwischen den kleinen und auch den großen Besucher*innen. Die Gemeinde stiftete zudem einen großen, bunten Spielteppich für die Kids.

 

Der Kindertreff, immer dienstags in der Zeit von 15.30 bis 16.30 Uhr richtet sich an Mütter mit Kindern im Alter von 0 - 3 Jahren. Bei schönem Wetter geht es auch mal raus aus der „Alten Schule“, teils auch in einen Garten der Teilnehmenden. Mit-Organisatorin Daniela Albrecht freut sich: „Unser Treff findet großen Beifall. Die Mütter kommen von Dörpum bis Enge-Sande.“

Infos & Foto: Daniela Albrecht

Bildergalerien von Events in der Gemeinde:


Kinderfest-Impressionen 2019/ Fotos: Udo Rahn

Gut besuchtes Biike-Feuer 2019 auf der Hamburger Hallig / Fotos: Anke Dethlefsen

Nordfriesisches Lammvergnügen 2018 - ein Tag für die ganze Familie (Fotos:Voiges)

Zünftiges Biike-Feuer auf der Hamburger Hallig 2018

Fackellauf 2017


Helferfest: Die Landjugend sagt „Dankeschön!“


Mit Land-Frauenpower den Radweg verschönert


Doppeltes Koogsjubiläum


Sommerfest im Koog - 2017


72-Stunden-Aktion der Landjugend


Rallye-Action bei der Landjugend


Sportler aus den Reußenkögen holt Bronzemedaille bei Junioren EM


Jubiläum: 75-Jahre Freiwillige Feuerwehr Reußenköge


Mode- und Lifestylemesse in der Koogshalle


Wenn Schafe auf Mörderjagd gehen - Lesung im Amsinck-Haus


Sportliches Spektakel: Dreeathlon führt durch die Köge


Zünftiges Koogsfest 2016